Planung · · 3 Minuten
Gut vorbereitet zum Küchenplanungstermin
Was Sie zum ersten Termin mitbringen sollten.

Eine gute Küchenplanung beginnt nicht erst im Studio. Je besser ein Termin vorbereitet ist, desto gezielter können wir gemeinsam planen und desto schneller entsteht ein stimmiges Gesamtkonzept.
Dabei muss noch nicht jedes Detail feststehen. Oft reicht es schon, wenn einige wichtige Informationen und Unterlagen vorhanden sind.
Grundriss und Maße
Am hilfreichsten ist ein möglichst genauer Grundriss des Raumes. Bei einem Neubau sind Baupläne ideal. Bei einer bestehenden Immobilie reichen für den ersten Termin auch eigene Maße oder vorhandene Unterlagen.
Wichtig sind dabei zum Beispiel:
- Raummaße
- Fenster und Türen
- Brüstungshöhen
- vorhandene Anschlüsse
- Heizkörper
- Dachschrägen oder besondere Wandverläufe
Falls noch nicht alles exakt vermessen ist, ist das kein Problem. Für den ersten Austausch geht es vor allem darum, den Raum und seine Möglichkeiten zu verstehen.
Fotos vom Raum
Fotos helfen oft mehr als viele Zahlen. Am besten den Raum einmal aus mehreren Perspektiven fotografieren. So lassen sich Fenster, Türen, Anschlüsse, Boden, Lichtverhältnisse und angrenzende Räume besser einschätzen.
Gerade bei offenen Wohnbereichen ist es hilfreich, nicht nur die eigentliche Küche zu fotografieren, sondern auch den Ess- und Wohnbereich. So kann die neue Küche von Anfang an als Teil des gesamten Raumes geplant werden.
Wünsche und Vorstellungen
Man muss vor dem Termin noch nicht wissen, wie die fertige Küche aussehen soll. Hilfreich ist aber eine grobe Vorstellung davon, was gefällt.
Das können gespeicherte Bilder, Pinterest-Inspirationen, Küchen aus Magazinen oder Fotos sein, bei denen nur einzelne Details interessant sind. Ebenso hilfreich ist es zu wissen, was man ausdrücklich nicht möchte. Auch das erleichtert die Planung enorm.
Welche Geräte werden benötigt?
Vor dem Termin lohnt es sich, kurz darüber nachzudenken, welche Geräte und Funktionen im Alltag wirklich wichtig sind. Es geht dabei noch nicht darum, sich auf ein bestimmtes Modell festzulegen.
- Backofen oder Dampfbackofen
- Kochfeld mit integriertem Abzug
- großer Kühlschrank oder Kühl-Gefrierkombination
- Weinkühler
- Geschirrspüler
- Quooker oder ein anderes Wassersystem
Viel wichtiger ist zunächst, welche Funktionen gewünscht sind und wie die Geräte im Alltag genutzt werden.
Wie wird die Küche genutzt?
Für eine gute Planung ist entscheidend, wie die Küche später im Alltag genutzt wird. Kocht hauptsächlich eine Person oder mehrere? Wird häufig für Gäste gekocht? Wird viel Stauraum benötigt? Soll an der Insel gesessen werden? Gibt es Kinder im Haushalt?
Solche Informationen haben großen Einfluss auf Arbeitswege, Schrankaufteilung, Gerätepositionen und Stauraum. Eine gute Küche sollte deshalb nicht nur schön aussehen, sondern vor allem zu den Menschen passen, die sie täglich nutzen.
Budget offen ansprechen
Auch ein realistischer Budgetrahmen hilft dabei, von Anfang an passend zu planen. Dabei geht es nicht darum, das Budget möglichst auszureizen, sondern Materialien, Geräte und Lösungen so auszuwählen, dass sie zum gewünschten Rahmen passen.
Je früher diese Größenordnung bekannt ist, desto zielgerichteter kann geplant werden und desto besser lassen sich sinnvolle Prioritäten setzen.
Und wenn noch nicht alles feststeht?
Kein Problem. Der erste Termin dient genau dazu, Wünsche zu sortieren, Möglichkeiten aufzuzeigen und gemeinsam herauszufinden, welche Küche wirklich passt. Niemand muss mit einer fertigen Planung zum Termin kommen.
Kurz zusammengefasst
Für den ersten Küchenplanungstermin sind besonders hilfreich: Grundriss oder Maße, Fotos vom Raum, erste Stilideen, Wünsche an Geräte und Funktionen sowie ein grober Budgetrahmen.
Alles Weitere entsteht gemeinsam in der Planung.
Sie möchten Ihre neue Küche planen?
Dann bringen Sie einfach mit, was bereits vorhanden ist. Den Rest entwickeln wir gemeinsam Schritt für Schritt.



